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Save-the-Date: Wann verschicken und was überhaupt drauf?

Save-the-Date-Karten, wann sie sinnvoll sind, was drauf gehört und ab welchem Vorlauf ihr sie verschicken solltet.

Von Miri 5 Min. Organisation

Ihr habt euer Hochzeitsdatum, ihr habt eine grobe Idee von Location und Stil, aber die offiziellen Einladungen sind noch nicht fertig? Dann seid ihr im klassischen “Save-the-Date”-Moment.

Save-the-Date-Karten sind eine kleine, aber praktische Vor-Ankündigung: “Haltet euch dieses Datum frei, die richtige Einladung kommt später.” Das klingt unscheinbar, kann aber den Unterschied machen, ob die Hälfte der Gäste am großen Tag im Sommerurlaub oder bei einem anderen Termin ist.

Braucht ihr überhaupt Save-the-Dates?

Nicht zwingend. Wenn alle eure Gäste in der gleichen Stadt wohnen und ihr die Einladungen sechs Monate vorher rausschickt, sind Save-the-Dates überflüssig.

Save-the-Dates lohnen sich aber definitiv, wenn:

  • Ihr in der Hauptsaison heiratet (Mai bis September), Konkurrenz mit anderen Hochzeiten und Sommerurlauben
  • Eure Gäste aus verschiedenen Städten anreisen und Reisen planen müssen
  • Ihr eine Destination Wedding plant (Heirat im Ausland)
  • Euer Hochzeitsdatum auf einen Brückentag, Feiertag oder ein Wochenende mit Schulferien fällt
  • Ihr viele Gäste mit Kindern habt, die Schulferien einplanen müssen
  • Ihr früh entschieden habt zu heiraten, aber die Details (Location, Programm) noch nicht fertig sind

Wann verschickt man Save-the-Dates?

Hier hängt es davon ab, wie aufwändig die Reise für eure Gäste wird:

SituationVorlauf für Save-the-Date
Hochzeit im Heimatort, alle leben in der Nähe4 bis 6 Monate vorher (oder direkt zur Einladung)
Hochzeit im Inland, manche Gäste reisen aus anderen Städten an6 bis 9 Monate vorher
Sommerhochzeit mit Gästen aus der Ferne9 bis 12 Monate vorher
Destination Wedding (Ausland)12 bis 18 Monate vorher

Wichtig: Die offizielle Einladung kommt trotzdem noch, und zwar etwa 6 Monate vor der Hochzeit, mit allen Details. Das Save-the-Date ersetzt sie nicht.

Was muss auf eine Save-the-Date-Karte?

Wenig, aber mit Bedacht. Die wichtigsten Infos:

Pflicht

  • Eure Namen (“Lisa & Tom”)
  • Hochzeitsdatum
  • Ort oder Region (“In Köln” oder “Im Sauerland”)
  • Hinweis, dass die offizielle Einladung folgt (“Detaillierte Einladung folgt in Kürze”)

Optional

  • Foto von euch als Paar, macht die Karte persönlicher
  • Genaue Adresse der Location, falls sie schon feststeht
  • Hinweis auf eine Hochzeitswebsite (“Mehr Infos auf hochzeit-lisa-tom.de”)
  • Hashtag für Social Media (“#LisaTomSagenJa”)

Was ihr weglassen könnt

  • Genaue Uhrzeiten (kommt in die Einladung)
  • Programm (kommt in die Einladung)
  • Kleidungswünsche (kommt in die Einladung)
  • RSVP-Code, ein Save-the-Date erwartet keine Antwort

Faustregel: Lieber zu wenig als zu viel Information. Save-the-Date heißt, das Datum freizuhalten, nicht alles im Detail zu klären.

Digital oder Papier?

Beides funktioniert. Es kommt darauf an, was zu eurem Stil passt:

Papier-Karten:

  • Wirken hochwertig und festlich
  • Landen am Kühlschrank vieler Gäste
  • Etwas teurer (Druck + Porto, ca. 1,50 bis 3 Euro pro Karte)

Digital (E-Mail oder Messenger):

  • Schnell, kostenlos, nachhaltig
  • Bei vielen Empfängern unter 50 Jahren akzeptiert
  • Wirken weniger feierlich

Hybrid:

  • An wichtige Gäste (Familie, ältere Menschen, internationale Gäste) Papier
  • An den Freundeskreis digital

Stilvolle Gestaltungsideen

  • Foto-Karte: Ein schönes gemeinsames Bild von euch, mit Datum darüber
  • Schlichte Typografie: Nur Namen, Datum und Ort, in einer schönen Schrift
  • Mit Polaroid-Optik: Macht ein lockeres, persönliches Bild
  • Im Vintage-Stil: Ältere Schriftarten, gedeckte Farben
  • Digital animiert: Eine kleine Video-Botschaft per WhatsApp oder ein animiertes GIF

Wichtig ist nur: Der Stil sollte zur eigentlichen Hochzeitseinladung passen. Wenn das Save-the-Date auf einmal in einem ganz anderen Stil daherkommt, wirkt es wie ein Bruch.

An wen verschickt man Save-the-Dates?

Eine wichtige Regel: Wer ein Save-the-Date bekommt, wird auch eingeladen. Verschickt es nicht “auf Verdacht” an Personen, bei denen ihr noch nicht sicher seid, ob ihr sie wirklich einladen wollt. Sonst entstehen Erwartungen, die ihr später enttäuscht.

Konkret heißt das:

  • Definitiv einladen: Familie, Trauzeugen, engste Freunde, alle, deren Anreise länger ist
  • Eher Save-the-Date schicken: Kollegen, alle die im Inland weiter weg wohnen, alle mit Kindern
  • Nicht zwingend nötig: Lokale Freunde, die ihr eh schon mündlich informiert habt

Häufige Fehler

Fehler 1: Zu spät verschickt. Ein Save-the-Date drei Monate vor der Hochzeit verfehlt seinen Zweck. Wer da noch keinen Sommerurlaub gebucht hat, wäre sowieso bei der Einladung dabei.

Fehler 2: Zu viele Details. Die meisten Brautpaare wollen schon alles auf die Save-the-Date-Karte schreiben, Programm, Uhrzeit, Dresscode. Lasst es. Save-the-Date heißt, das Datum freizuhalten, nicht den Tag durchzuplanen.

Fehler 3: Stil bricht. Wer eine Save-the-Date-Karte im Boho-Stil verschickt und dann eine elegante schwarz-weiße Einladung nachschiebt, verwirrt. Stilrichtung früh festlegen und durchziehen.

Fehler 4: Nur Papier oder nur digital, ohne Plan. Manche Gäste reagieren auf Papier besser, andere ignorieren ihren Briefkasten. Hybrid ist oft die beste Lösung.

Was Marrily euch hier abnimmt

Save-the-Dates sind in Marrily Teil der Gästeliste-Funktion. Ihr könnt für jede Person individuell entscheiden: digital per E-Mail, mit personalisiertem Link, oder als druckbare PDF-Karte. Miri kümmert sich um den Versand und trackt automatisch, wer geöffnet hat und wer (noch) nicht.

In eurer Hochzeits-Checkliste steht der Save-the-Date-Punkt automatisch zur richtigen Zeit, je nach eurem Hochzeitsdatum und der Anzahl der Gäste mit längerer Anreise. Miri schlägt euch passende Vorlagen vor und ihr füllt nur noch die Inhalte ein.

Zum Abschied

Bereit für eure eigene Planung?

Marrily macht aus jedem Tipp ein To-Do — automatisch, mit Deadline, in eurem Zeitplan.

Miri ist schon ein kleines bisschen aufgeregt

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